Recht

Rechtliche Tipps zu Advertorials, Produkttests und Co.

Content Marketing in Blogs boomt. Advertorials, Produkttests und Co. sind weder verwerflich noch illegal. Allerdings sollte man darauf achten, dass es einige rechtliche Fallstricke für Auftraggeber und Blogger gibt.

Kennzeichnungspflicht!

Grundsätzlich sollte ein bezahlter Beitrag auch als solcher gekennzeichnet sein. Auch bei einem Produkttest, bei dem der Blogger das Produkt von einer Agentur oder einem Unternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen hat muss diese Information klar aus dem Artikel hervorgehen.

Bei bezahlten Beiträgen reicht es laut Rechtsanwalt Thomas Schwenke (Im Interview mit Social Secrets.com) nicht den Artikel als „Advertorial“ oder „Sponsored Post“ zu deklarieren, da der „durchschnittliche Verbraucher“ im Zweifel kein Englisch spricht. Hier sollte der Beitrag den deutschen Zusatz „Anzeige“, „Werbung“ oder „Gesponserter Beitrag“ tragen.

„Dieses Produkt wurde mir zur Verfügung gestellt von…“

Auch bei Produkttests ist eine Kennzeichnungspflicht gegeben. Jedoch kann dieser auch den Zusatz beinhalten, dass diese „Schenkung“ keinen Einfluss auf das Testergebnis hat. Grundsätzlich sollte man bei Produkttest ehrlich und authentisch bleiben. Auch wenn einem das Produkt gefällt muss es ja nicht über den grünen Klee gelobt werden. Es dürfen auch gerne kritische Töne fallen und konstruktive Kritik geäußert werden.

Gleiches gilt natürlich auch für Einladungen zu Events oder Reisen.

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